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DFFF Aktuell

Positive Förderbilanz des DFFF und des GMPF – Grütters: „Filmförderung in Deutschland war noch nie so gut aufgestellt wie heute“

Der Deutsche Filmförderfonds (DFFF) und der German Motion Picture Fund (GMPF) waren 2019 so gefragt wie noch nie. Die Mittel in Höhe von 140 Millionen Euro, die im Haushalt der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) für die wirtschaftliche Filmförderung zur Verfügung standen, wurden nahezu vollständig ausgeschöpft.

Der DFFF und der GMPF sorgten mit 121 geförderten Filmprojekten für Folgeinvestitionen am Produktionsstandort Deutschland in Höhe von ca. 715 Millionen Euro. Damit investierten deutsche und internationale Produktionsunternehmen rund das Fünffache der staatlichen Zuschüsse in Deutschland. Hinzu kommen weitere volkswirtschaftliche Hebeleffekte: Mit der Förderung zahlreicher Visual-Effects (VFX)-Projekte und anderer Vorhaben nahm die Attraktivität Deutschlands als Standort für nationale und internationale Kino- und Serienproduktionen weiter zu.

Staatsministerin Monika Grütters: „Die Filmförderung in Deutschland war finanziell und strategisch noch nie so gut aufgestellt wie heute. Gerade für den Standort Deutschland ist die Filmförderung ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, denn jedes geförderte Projekt zieht Folgeinvestitionen in etwa 5-facher Höhe nach sich. Daher bleibt es das Ziel der Bundesregierung, die Attraktivität des Filmstandorts Deutschland zu verteidigen und zu steigern. Die großen Förderinstrumente wie der Deutsche Filmförderfonds (DFFF I und DFFF II) und der German Motion Picture Fund (GMPF) sind gut aufeinander abgestimmt – das bestätigt ihr Erfolg. Die Voraussetzungen für erfolgreiches Filmschaffen sind in unserem Land also sehr gut. Wir freuen uns, wenn sie für hochwertige Film- und Serienproduktionen aus aller Welt genutzt werden.“

DFFF I: 51,8 Mio. Euro Förderung – Stabile Antragslage, große Vielfalt
Wie wichtig der DFFF I für den Filmstandort Deutschland ist, war auch 2019 zu erkennen: Insgesamt wurden 97 Projekte durch den DFFF I unterstützt, darunter 67 Spiel-, 24 Dokumentar- und sechs Animationsfilme. Der vollständig in Deutschland gedrehte Science-Fiction-Thriller „Stowaway“ und der diesjährige Berlinale-Wettbewerbsbeitrag „Undine“ von Christian Petzold sind zwei von insgesamt 33 internationalen Koproduktionen, die über den DFFF I unterstützt wurden.

Unter den 63 geförderten nationalen Produktionen sind unter anderem die Komödie „Nightlife" von Simon Verhoeven mit Elyas M'Barek und Palina Rojinski, die Realverfilmung des Kinderbuchklassikers „Lauras Stern“ von Nachwuchsregisseurin Joya Thome und Gero von Boehms Dokumentarfilm „Helmut Newton – The Bad and the Beautiful“.

DFFF II: 56,1 Mio. Euro Förderung – Auslastung signifikant gestiegen
Der DFFF II versetzt die deutschen Filmstudios in die Lage, im internationalen Wettbewerb um Großproduktionen mitzuhalten und diese auch nach Deutschland zu holen. Dadurch können in den inländischen Studios hochwertige Produktionsbedingungen, sowohl filmtechnisch als auch personell, gesichert werden, wovon auch die deutschen Produzenten und Produzentinnen profitieren.

Nach einer Anlaufphase des seit 2017 bestehenden Förderinstruments hat sich die Nachfrage der Produktionsdienstleister signifikant erhöht. Im Jahr 2019 waren deutsche Studios und VFX-Unternehmen wieder die erste Adresse für animations- und effektstarke Science-Fiction- und Fantasy-Produktionen aus Hollywood & Co.

So wurden sieben internationale Großprojekte mit insgesamt 56,1 Mio. Euro gefördert, darunter der vierte Teil der Matrix-Reihe „The Untitled Matrix Project”. Auch die unter anderem in Sachsen, Brandenburg und Hamburg gedrehte US-Produktion „3 Engel für Charlie“ wurde durch den DFFF II unterstützt. Drei der geförderten Projekte sind Produktionen mit hohem VFX-Anteil, so der chinesische Thriller „The Rescue“, einer der aufwendigsten chinesischen Filme, der je hergestellt wurde.

GMPF: 27,6 Mio. Euro Förderung – Starke Nachfrage, hochkarätige Serien
Beim GMPF – mit dem Fokus auf hochkarätigen High-End-Serien – war die Nachfrage nach Förderung so stark wie noch nie zuvor: Im Jahr 2019 wurden 17 Projekte mit insgesamt 27,6 Mio. Euro, also fast doppelt so viel wie ursprünglich geplant, unterstützt. Unter den Förderungen sind vier Fortsetzungen erfolgreicher Formate, darunter die hochgelobte zweite Staffel der ZDF-Serie „Bad Banks“ und die finale Staffel der international gefeierten Netflix-Serie „Dark“. Neue Formate bieten die Amazon-Original-Serie „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ und die historische ARD-Eventserie „Oktoberfest – 1900“ (AT). Auch internationale Serien, wie die ZDF-Koproduktion "Sløborn", entstehen in deutschen Studios mit Fördergeldern des GMPF.

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